Um die mit erneuerbare Energien-Anlagen verbundenen Wertschöpfungseffekte gezielt in der Kommune generieren zu können, hat der Freistaat Bayern ein Förderprogramm eingeführt, durch welches eine koordinierte und zielführende Herangehensweise für Umsetzungsmaßnahmen unterstützt wird. Mit dem Programm „Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen“ (NaStromE-För) werden Vorprojekte, Machbarkeitsstudien und Rechtsberatung bei der zu wählenden Rechtsform für kommunale Anlagen und Bürgeranlagen in Bayern im Bereich nachhaltiger Stromerzeugung insbesondere aus Wind, Wasser, Photovoltaik, Biomasse und Geothermie gefördert.

Gefördert werden insbesondere:

  • Rechtsberatung bei der zu wählenden Rechtsform:

    Analyse und Beurteilung der zu wählenden Rechtsform im Hinblick auf Bürgerbeteiligung, Risiken, Haftung, steuerrechtliche Aspekte, Prospektpflicht (GmbH & Co. KG, Genossenschaft, GbR o. Ä.).

  • Machbarkeitsstudien und Vorprojekte:
    • Vorprüfung der Standorteignung im Hinblick auf Genehmigungsfähigkeit, wirtschaftlichen Betrieb, technische Machbarkeit, Netzanbindung etc. (inkl. erforderlicher Vor-Ort-Untersuchungen, ingenieurtechnische, hydrologische, geologische, naturschutzfachliche und elektrotechnische Voruntersuchungen o. Ä.),

    • Ausarbeitung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen inkl. Aufstellung einer Gesamtkostenschätzung, der möglichen Förderungen und Finanzierungsvarianten,

    • Ausarbeitung von Betriebsführungskonzepten.

Zuwendungen werden als Zuweisung oder Zuschuss in der Höhe von bis zu 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Bei Rechtsberatungen jedoch höchstens in Höhe von 4.000 Euro und bei Machbarkeitsstudien und Vorprojekten jedoch höchstens in Höhe von 40.000 Euro.

Der Fördersatz bei Machbarkeitsstudien und Vorprojekten erhöht sich um weitere 10 %, wenn das Projekt Bestandteil eines kommunalen oder regionalen Energienutzungsplans, Energiekonzept, Klimaschutzkonzept o. Ä. ist.

 

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des StMWI zu finden:

 zurück