In diesen Konzepten sollten unter intensiver Einbindung von Gemeindeverantwortlichen, Bürgern, Landwirten und Wirtschaftsbeteiligten Erhebungen zu Energiepotenzialen, zur vorhandenen Energieinfrastruktur, zur Energieverbrauchsdichte und auch Möglichkeiten zum Energie sparen und zur Verbesserung der Energieeffizienz erhoben werden. Darauf aufbauend können die durchzuführenden Maßnahmen festgelegt werden. Sinnvoll ist dabei eine enge Verknüpfung mit den traditionellen Themen der Ländlichen Entwicklung, wie z. B. der Landnutzung oder der Innenentwicklung.

Typischer Inhalt eines Energiekonzepts:

  • Erfassungder Energieverbräuche nach Sektoren (Private Haushalte, Kommune, Gewerbe/Industrie, Mobilität)
  • Erstellung einer Energie- und CO2-Bilanz
  • Ermittlung der Potenziale für regenerative Energien
  • Verknüpfung dieser Potenziale mit Maßnahmen der Dorferneuerung oder der Integrierten Ländlichen Entwicklung
  • Handlungsempfehlungen und Maßnahmenkatalog für kommunale Entscheidungsträger

Die Erarbeitung von Energiekonzepten kann sowohl im Rahmen einer Dorferneuerung, eines Gemeindeentwicklungsprozesses oder im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung gefördert werden – aus Mitteln der Ländlichen Entwicklung oder über andere Zuschussgeber.

Staatsminister Brunner hat einen besonderen Anreiz für ländliche Gemeinden geschaffen, bei der Energiewende voranzukommen. Er hat entschieden, die ersten 100 Energiekonzepte mit 75% zu fördern. Das Angebot richtet sich vorrangig an Gemeinden, die bereits mit einem der sieben Ämter für Ländliche Entwicklung zusammenarbeiten bzw. entsprechende Projekte vorbereiten. Leider sind die ersten 100 Energiekonzepte mit einer Förderquote von 75% bereits vergeben. In Zukunft werden solche Konzepte der intergrierten ländlichen Entwicklung jedoch weiterhin mit 70% gefördert.

Förderanträge sind an das jeweilige ALE zu richten.

 

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des StMELF:

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