Zur Umsetzung eines Integrierten Quartierskonzeptes und wenn es der Umfang rechtfertigt, wird vom BMVI über die KfW die Schaffung einer Personalstelle (Sanierungsmanager) gefördert. Dieser hat die Aufgabe, sich um alle organisatorischen und ausführenden Maßnahmen zur aktiven Umsezung des Konzepts zu kümmern. Dies kann folgende Aufgaben umfassen:

  • Aufgaben des Projektmanagements (Koordination der Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen, Projektüberwachung)
  • Fachliche Unterstützung bei der Vorbereitung, Planung und Umsetzung einzelner Maßnahmen aus dem umzusetzenden integrierten Konzept
  • Durchführung und Inanspruchnahme (verwaltungs-)interner Informationsveranstaltungen und Schulungen
  • Unterstützung bei der systematischen Erfassung und Auswertung von Daten im Zuge der energetischen Sanierung (Controlling)
  • Methodische Beratung bei der Entwicklung konkreter Qualitätsziele, Energieverbrauchs- oder Energieeffizienzstandards und Leitlinien für die energetische Sanierung
  • Aufbau von Netzwerken
  • Koordination der Mieter-, Eigentümer- und Bürgerinformation und -partizipation
  • Inhaltliche Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit.

Der Zuschuss beträgt 65 % der förderfähigen Kosten für den Sanierungsmanager. Der maximale Zuschussbetrag für den/die Sanierungsmanager beträgt insgesamt 150.000 Euro je Quartier. Der Förderzeitraum für die Beschäftigung eines Sanierungsmanagers beträgt maximal 3 Jahre.Die Finanzierung des 35-prozentigen Eigenanteils kann aus weiteren Fördermitteln der EU, der Länder, durch eigene Mittel der Kommune oder durch Mittel der in die Entwicklung oder Umsetzung des integrierten Konzepts beteiligt en Akteure dargestellt werden. Für finanzschwache Kommunen, die nach jeweiligem Landesrecht ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen haben, kann die Förderhöhe im Einzelfall auf 95 % der förderfähigen Kosten erhöht werden.

 

Weitere Informationen finden sich auf den Internetseiten des BMVI und KfW:

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