Solarkataster 1

Ein Solarkataster kann der Kommune helfen, geeignete Dachflächen und geeignete Freiflächen ausfindig zu machen, an denen sich besonders effizient Solarenergie durch Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen nutzen lässt. Ein Solarkataster kann zum Beispiel im Rahmen eines Energienutzungsplans oder integrierten Klimaschutzkonzepts erstellt werden und wird damit sogar gefördert.

Nun hilft es der Kommune selbst aber nicht besonders viel, wenn sie weiß, auf welchen Dachflächen solche Anlagen installiert werden können. Vielmehr kann die Kommune diesen Solarkataster z.B. auf ihrer Homepage für die Bürger und Unternehmen online stellen. Die Kommune leistet damit Aufklärungsarbeit und animiert die Bevölkerung, über die effiziente Nutzung von Solarenergie nachzudenken. Im besten Fall erkennen Bürger durch diesen Solarkataster die Eignung ihres Daches und installieren daraufhin eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage.

Die Zeiten einer Überförderung der Solarenergienutzung ist zwar berechtigterweise vorbei, aber dennoch können Photovoltaik- und Solarthermieanlagen einen entscheidenenden Beitrag zur Eigenbedarfsdeckung leisten und können dadurch gerade auch heute wirtschaftlich betrieben werden. Weil die Photovoltaikmodule durch die Technologieförderung des EEG heute erschwinglich sind, können sie Strom günstiger produzieren, als wenn dieser aus dem öffentlichen Netz bezogen wird.

Darüber hinaus kann die Kommune auch engagierten und aktiven Bürgern vor Ort helfen, ihren Beitrag an der Energiewende umzusetzen. Ein Solarkataster hilft beispielsweise auch Bürgerinitiativen, geeignete Dach- und Freiflächen im Gemeindegebiet zu finden. Diese können als Zusammenschluss der Bürger auch größere Anlagen betreiben und sichern so, dass die Wertschöpfung der Anlagen ebenfalls vor Ort bleibt.